
Für die 5. Klassen organisierten wir Medienscouts am Montag und Dienstag (2.-3.2.26) eine Schnitzeljagd im Schulgebäude rund um das Thema Cybermobbing. Unser Ziel war es, die Schülerinnen und Schüler für respektvolles Verhalten im Netz zu sensibilisieren und ihnen zu zeigen, wie man digitale Konflikte erkennt, verhindert und entschlossen dagegen vorgeht.
Nach einer kurzen Einführung im Startraum machten sich die Teams auf den Weg durch das Schulgebäude. An mehreren Stationen beschäftigten sie sich mit zentralen Fragen: Was zählt überhaupt als Cybermobbing? Welche Folgen kann es für Betroffene haben? Wo beginnt strafbares Verhalten? Wie kann man in Gruppen-Chats eingreifen? Und welche Möglichkeiten gibt es, sich selbst zu schützen oder anderen zu helfen?
Die Aufgaben waren abwechslungsreich gestaltet – von kurzen Analyseaufgaben über Entscheidungsfragen bis hin zu einer kleinen kreativen Abschlussstation. Die Gruppen diskutierten intensiv, entwickelten Lösungswege und setzten sich mit Situationen auseinander, die im digitalen Alltag jederzeit auftreten können.
Die Schnitzeljagd machte das Thema greifbar und zeigte, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang miteinander – online wie offline – ist.
An der letzten Station der Schnitzeljagd gab es eine Kreativ-Aufgabe: Jede Gruppe sollte gemeinsam ein kreatives Produkt gestalten, das ausdrückt, dass wir alle gegen Cybermobbing einstehen. Mit guten Prompts (Befehle an die KI) wurden KI-Bilder generiert, aber es wurden auch viele Bilder selbst gemalt oder Texte geschrieben.
Von den tollen Ergebnissen der 5er möchten wir hier etwas zeigen.
.Ein kreatives Produkt einer Gruppe war z.B. ein Brief an Cybermobber:
„Liebe Cybermobber,
könntet ihr bitte aufhören, andere im Internet zu mobben?
Stellt euch einmal vor, ihr würdet selbst cybergemobbt werden.
Das fühlt sich nicht gut an, oder?
Es gibt Menschen, die sich wegen Cybermobbing selbst verletzen oder sich sogar das Leben nehmen.
Deshalb solltet ihr damit aufhören.
Deine Aren“
Autor des Artikels: Ben (8b)


