Die drei 9. Klassen der Lateinkurse sind vom Mittwoch, den 11. März bis Freitag, den 13. März 2026, nach Trier und in die Umgebung gefahren. Dabei waren 40 Schüler/innen mit drei begleitenden Lehrkräften. Es gab viele neue und interessante Informationen über die Römerzeit.
Hier der Bericht:
Die Busfahrt war für uns Schüler/innen ein Erlebnis, was im Kopf bleiben wird. Wir haben Kartenspiele gespielt und viel miteinander geredet. Der Busfahrer hat eine positive Stimmung in die Gruppe gebracht.
Die erste Station der Fahrt war die Villa Borg in Perl. Wir teilten uns vor Ort in Gruppen auf und machten eine Rallye, um Informationen zur Villa Borg in einem Suchspiel zu erarbeiten. Uns war bewusst, dass es etwas zu gewinnen gab, aber nicht was. Also sprinteten wir direkt in die Villa, nachdem wir die Rätsel bekommen hatten. In der Villa gab es viele verschiedene Räume, wie z.B. die Latrinen (antikes Gemeinschaftsklo), Bad und Therme, eine Ausstellung von alten Funden, ein interessanter Kinoraum, eine Backstube und eine Taverne. Wir gingen also in jeden Raum in der Hoffnung auf die Lösung der Fragen und Rätsel. Zwischendurch gönnten wir uns eine Pause bei der Taverne mit einem leckeren „moretum“ (römischer Kräuter-Käse-Dip) oder wir spielten teilweise wie die Römer antike Spiele miteinander.
Nach zwei Stunden Rätseln und Staunen fuhren wir weiter nach Weiskirchen zur Unterkunft. Die Zimmer der Jugendherberge waren nicht zu groß, aber auch nicht schlecht. Bei der Erkundung der Räumlichkeiten fanden wir schöne Gemeinschaftsbereiche mit vielen Gesellschaftsspielen, Klavier etc.
Nach diesem schönen Tag, an dem wir mehr oder weniger brav um 22 Uhr ins Bett gegangen sind, freuten wir uns schon auf den nächsten.
Am zweiten Tag sind wir mit einem guten Frühstück gestartet und danach gings nach Trier los zur Porta Nigra. Dort trafen wir einen mit einer Toga bekleideten Stadtführer, der uns die Altstadt gezeigt hat. Er hat uns viele Dinge über die Porta Nigra, das Dreikönigenhaus, den Markplatz, den Trierer Dom, die Liebfrauen-Kirche und die Konstantinbasilika erzählt. Wir wurden auch durch die Konstantinbasilika und den Palastgarten geführt. Wir gingen zusammen in die Kaiserthermen und schritten durch die unterirdischen Gänge. An den Kaiserthermen beendeten wir die Führung. Danach sind wir noch zum Amphitheater gegangen und hatten ungefähr dort eine halbe Stunde Zeit, um das Gelände mit Keller und Umgebung zu entdecken. Schlussendlich durften wir im Nachmittagsbereich die Stadt selbstständig in Kleingruppen erkunden und
hatten Freizeit. Nachher trafen wir uns vor der Porta Nigra als Kurs und sind wieder zur Jugendherberge zurückgefahren.
In der Jugendherberge haben wir abends noch gegessen und danach gab es die Preisverleihung der Rätsel-Rallye. Anschließend hatten wir noch etwas Freizeit bis 22 Uhr.
Am Freitag stand die Rückfahrt an, also wurde gefrühstückt, gepackt, aufgeräumt. Die Rückfahrt war im Vergleich zur Hinfahrt ein ruhiges Erlebnis. Viele von uns haben geschlafen, Kartenspiele gespielt oder haben sich über die Ereignisse ausgetauscht.
Im Großen und Ganzen war die Trierfahrt ein voller Erfolg, da auch die Themen, die im Unterricht vorkommen, lebhaft dargestellt wurden.
Verfasser/innen:
Alina, Clara, Ioannis, Justus, Lotta, Mariella, Melisa, Nour, Philipp L., Sviat und Valentin (9b)






