Was aßen die Römer? Dieser Frage ging der Lateinkurs der Jahrgangsstufe 9 zum Abschluss des Schuljahres nach. Im Fach Latein geht es nämlich nicht nur um die Sprache, sondern auch um die Begegnung mit Geschichte und Kultur der Antike. Mit diesem kleinen Exkurs sollte den Schülerinnen und Schülern die Lebenswelt der Römer auf anschauliche Weise nähergebracht werden.
Zur Vorbereitung beschäftigte sich der Kurs mit den Ess- und Trinkgewohnheiten der Römer. Mithilfe einer Dokumentation und verschiedener Informationstexte erfuhren die Schülerinnen und Schüler, welche Lebensmittel damals verwendet wurden und welche Bedeutung gemeinsame Mahlzeiten in der Antike hatten. Außerdem wurde ein Blick in das Kochbuch des römischen Feinschmeckers Apicius geworfen. Bei der gemeinsamen Planung des Buffets war sich der Kurs allerdings schnell einig, dass auf Flamingos und Ringeltauben diesmal verzichtet werden sollte.
Am Tag des gemeinsamen Mahls wurden die mitgebrachten Speisen zu einem kalten Buffet zusammengestellt und mit kleinen Schildern samt lateinischer Bezeichnung präsentiert. Die Lebensmittel luden zum Probieren und Kombinieren ein. Besonders neugierig wurden Speisen wie Moretum, ein würziger Kräuter-Frischkäse-Aufstrich, sowie mit Honig verfeinerte Nüsse probiert. Im zweiten Gang hieß es dann: „Antike trifft Moderne“ – zur Freude aller gab es zusätzlich Pizza.
Zwischen den Gängen blieb Zeit für gemeinsame Aktivitäten. Mithilfe von Impulskarten blickte der Kurs auf das vergangene Schuljahr zurück, tauschte schöne Erinnerungen aus und spielte das ein oder andere (Karten-)Spiel.
So wurde das römische Gastmahl zu einem gelungenen Abschluss des Schuljahres, bei dem Lernen, Gemeinschaft und Genuss auf besondere Weise miteinander verbunden wurden.

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